Götschendorf (UM)

Götschendorf, Lkr. UM, Ortsdurchfahrt während der Ausgrabungen





2 Allgemeines

Im Rahmen der Baumaßnahme wurde der gesamte Straßenkörper mit den Nebenanlagen erneuert und eine Regenwasserkanalisation neu errichtet. Darüber hinaus wurde die vorhanden Brücke über den Verbindungsgraben zwischen Kölpin- und Gottsee erneuert.

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3 Kenntnisstand

3.1 Historische Quellen

Auch wenn aus der Zeit der Dorfgründung im frühen 13. Jh. keine historischen Quellen vorliegen, muß eine Entstehung des Dorfes im Zusammenhang und im Schutze der etwa 1,4 km nordwestlich am Seeufer gelegenen askanischen Turmburg aus dem 13. Jh. angenommen werden. Erst im Landbuch Kaiser Karls des IV wird das Dorf 1375, allerdings bereits gänzlich wüst, erstmalig als "Coczykendorp" bzw. "Ghotzekendorp" erwähnt. Wahrscheinlich immer noch wüst findet es 1416 Erwähnung im Lehnsbesitz der v. Steglitz (Jackenstorp), ein weiteres mal wird es 1472 (Getzekendorf) wüst genannt.
Diese Wüstungsphase dauerte bis in die Mitte des 16. Jh. an. Seit dieser Zeit wurde ein Rittergut als Wohnsitz eines Niederadligen aus der Familie von Arnim mehrfach erwähnt. Als Einweiser für Frau v. Ahlimb zu Ringenwalde hat Franz von Arnim 1553 hier (Jotzkendorff/ Kotzkendorff) seinen Wohnsitz. Seit 1624 ist das Gut (Götzkendorff) im Besitz der v. Arnim.
Aus dem Rittergut ging das heutige Gutsdorf Götschendorf hervor, wobei die heutige Bebauung und Straßenführung auf grundlegende Umgestaltungsarbeiten im 19./20. Jh. zurückgehen. Ein massives Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude des Gutes aus dem 19. Jh. befand sich in der Ortsmitte. Es wurde um 1950 abgerissen. Bei dem westlich der Dorflage befindlichen heutigen "Schloß" handelt es sich um ein Herrenhaus vom Beginn des 20. Jh., das derzeit zu einem russisch-orthodoxen Kloster umgestaltet wird.
Für die Interpretation der archäologischen Befundlage lassen sich also zwei, durch einen 200-jährigen Hiatus getrennte Zeitebenen erwarten.

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3.2 Archäologische Quellen

Als archäologischer Fundplatz trat Götschendorf erstmalig 1973 in Erscheinung, als bei Kabelverlegungsarbeiten eine Körperbestattung mit einem eisernernen Kugelstachelsporn mit stark geschwungenen Schenkeln angeschnitten wurde. Dieser Befund wurde spätslawisch datiert und fand so Eingang in die Literatur.
Mittelalterliche und frühneuzeitliche Oberflächenfunde belegten nur allgemein die Nutzung des Areales in den betreffenden Zeiträumen.
Über Entstehung, Genese und Struktur der mittelalterlichen Gründung Götschendorf und eventueller ältere Nutzungsphasen des Gebietes lagen keine konkreten Informationen vor.

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4 Bodenbedingungen

Das Dörfchen Götschendorf befindet sich im Herzen der Uckermark inmitten einer durch Seen und Feuchtzonen stark gegliederten Moränenlandschaft. Die Lage des Dorfes markiert einen natürlichen Zwangspunkt bei der Querung einer sich von Nord nach Süd erstreckenden Seen- und Niederungskette.


Geologisches Messtischblatt (Abt. 28, Blätter 50, 51, 57, 58)

Nördlich des Ortes liegt der Kölpinsee, südlich der Gottssee. Beide werden durch einen künstlichen Graben miteinander verbunden, der in seinem Verlauf eine eiszeitliche Schmelzwasserabflussbahn aufnimmt. Im Bereich dieser Senke haben sich torfige Sedimente gebildet. Diese liegen auf starken glazialen Kies- und Sand- und Schotterablagerungen auf, die auch in der gesamten Ortslage das Substrat bilden und die westlich der Ortslage im Tagebau abgebaut werden (Kiessandtagebau und Betonwerk Götschendorf).
Die Lage des Dorfes und der Verlauf der heutigen Landesstraße sind durch diese naturräumlichen Bedingungen verursacht. Schon aus diesem Grunde kann hier eine sehr alte, möglicherweise vorgeschichtliche, zumindest aber mittelalterliche Wegeführung angenommen werden. Nur hier war die Querung der ausgedehnten Seenkette zwischen Templin und Angermünde möglich. Die nahegelegene mittelalterliche Burg am Kölpinsee könnte dabei zur Kontrolle des hier durchlaufenden Verkehrs und der Verteidigung des pommerschen bzw. brandenburgischen Grenzlandes angelegt worden sein.

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5 Befundlage und Erhaltungsbedingungen, Stratigraphie

Den naturräumlichen Gegebenheiten angepasst liegt Götschendorf in einer Niederung, deren tiefster Punkt im Bereich des Verbindungsgrabens zwischen Kölpinsee im Norden und Gottssee im Süden. Die Ost-West-verlaufende Straße führt sowohl vom Milmersdorf als auch aus Richtung Temmen in den Ort hinunter. Die stärkste Erhaltung mittelalterlicher bis neuzeitlicher Oberflächen war im mittleren Teil des Baufeldes auf einer Länge von ca. 250 m gegeben.
Neuzeitliche Eingriffe stellten der Abriß des Gutshauses im Ortskern und die Verlegung von Beleuchtungskabeln im südlichen Gehwegbereich in den 1970er Jahren dar. Eine massive Veränderung erfuhr eine kleine natürliche Kuppe, die mittig im Ort, östlich des Verbindungsgrabens bestanden haben muß. Mit Anlage der rezenten Betonstraße im Jahre 1937, über die die Materialtransporte von der nahgelegenen Kiesgrube zu den Baustellen der Reichsautobahn rollten, wurde diese eingeebnet. Bei dem Areal handelte es sich um einen im Mittelalter genutzen Friedhof, dessen Kirchenstandort an der höchsten Stelle der Kuppe zu vermuten ist. Durch den Abtrag des Bodens befanden sich nun Bestattungen, die ehemals 1,5 – 2,5 m tief in der Erde lagen, direkt unterhalb der Straßendecke. Westlich des Verbindungsgrabens dagegen muß das Gelände zum Ausgleich aufgeschüttet worden sein, die Betonstraße überdeckt hier ein Großsteinpflaster des 19. Jh.

 

Ausgrabung Götschendorf
freigelegtes Feldsteinpflaster

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6 Ergebnisse

6.1 Der mittelalterliche Friedhof

Bereits in den Übersichtsfotos ist eine mehr oder weniger lockere Belegung eines Friedhofes mit Ostwest-orientierten Gräbern erkennbar. Es zeigte sich aber beim Abtiefen, daß zahlreiche weitere Grabgruben in dem teilweise stark kiesigen Boden nicht erkennbar waren.

 

Ausgrabung Götschendorf
mittelalterliche Körperbestattungen von Götschendorf
Der Gesamtplan des Friedhofsbereiches zeigt dessen eindeutig abgrenzbare Ostwestausdehnung von nur etwa 40 Metern, wobei die Grenzen der Belegung nach Norden und Süden nicht erreicht wurden. In der Mitte ist ein grabfreier Bereich erkennbar, der nicht mit der Einebnung der ehemals stärkeren Kuppe erklärt werden kann.
Bei dem Vergleich der recht stark differierenden Grabausrichtung war entgegen einer ersten Vermutung keine Gruppierung erkennbar, wie sie bei dem zeitgleichen Friedhof von Liebenberg im Landkreis Oberhavel vor einigen Jahren als chronologisches Indiz erkannt werden konnte. Allerdings läßt die Grabverteilung in einigen Fällen eine recht deutliche Reihengliederung erkennen, in der zumindest zwei unterschiedliche Belegungsphasen erkennbar sein könnten. Auch wenn dies bei den meist beigabenlosen Gräbern nicht endgültig geklärt werden kann, ist doch allein die Tatsache der Reihenanordnung bemerkenswert. Es kamen nur wenigen Grabüberschneidungen vor. Das Fehlen von häufigen Grabüberschneidungen spricht für eine relativ kurze Nutzungsdauer des Bestattungsplatzes. Die rechteckigen Grabgruben waren in der Regel deutlich im anstehenden Sand bzw. Kies erkennbar. In einigen Fällen konnten die Reste hölzerner Särge nachgewiesen werden, vereinzelt fanden sich ein oder mehrere Sargnägel in der Füllung. Soweit ansprechbar, handelte es sich bei den Sargresten um Eichenholz. Bei den Bestattungen ohne Sargreste sind Weichholzsärge oder die Bestattung in Leichentüchern denkbar. Die Knochenerhaltung war aufgrund der Bodenbedingungen und des verwendeten Sargmateriales sehr unterschiedlich.
Die Verfüllung der Grabgruben bestand meist homogen graubraunem bis grauem Sand. In der Einfüllung befand sich ausschließlich wenig harte Grauware. In einigen Fällen wurden Teile älterer Bestattungen in die Grabgrube beigegeben. Das nahezu komplette Fehlen von Fundmaterial in den Grabverfüllungen ist ein Hinweis auf die frühe und begrenzte Belegungszeit der Friedhofes. Die untersuchten Bestattungen wiesen soweit auswertbar eine mehr oder weniger exakte W﷓O-orientierte Rückenlage mit dem Kopf im Westen auf. Eine einzige freigelegte Bestattung lag mit dem Schädel im Osten (Stelle 128). Die Hände der Bestatteten befanden sich meist seitlich am Körper oder im Beckenbereich übereinander gekreuzt.

Ausgrabung Götschendorf
mittelalterliche Körperbestattungen von Götschendorf

Insgesamt wurden 81 Bestattungen im Zusammenhang mit den Bauarbeiten freigelegt und dokumentiert. Ergänzend zu den archäologischen Untersuchungen wurde eine anthropologische Untersuchung des Skelettmateriales durchgeführt.


Funde aus Gräbern

Einige Bestattungen enthielten neben der Bestattung und ggf. Resten des Sarges weitere Gegenstände, die als Beigaben gewertet werden können. Einer erwachsenen weiblichen Bestattung wurde eine Bronzemünze in die Mundhöhle geschoben. Zwei weitere Charonspfennige befanden sich in der gefalteten linken Hand.


mittelaterliche Silbermünzen


Nicht als Beigabe, sondern eher als Bestandteil der Tracht zu werden ist die einfache Eisenschnalle in Grab 123.
Bei Bestattung 99 befand sich neben dem linken Oberschenkel ein eiserner Schlüssel. Bei einem, leider gestörten Grab wurde im Bereich des linken Unterschenkels ein eisernes, einschneidiges Langmesser freigelegt. Aufgrund der erheblichen Länge von fast 40 cm kann dieser Fund wohl am ehesten als Waffe angesehen werden.
Auf kriegerische Auseinandersetzungen deutet eine männliche Bestattung hin, bei der eine seitlich von vorne eingedrungene, zweiflügelige Eisenpfeilspitze im Bereich der Lendenwirbelsäule steckte.


Funde aus dem Friedhofsbereich

Aus dem Friedhofsbereich stammen neben nicht sehr zahlreicher mittelalterlicher Keramik ein weiterer eiserner Bartschlüssel, ein eisernes Messer und dieser Radsporn. Derartige Sporen treten bereits im 13. Jh. auf und es ist anzunehmen, daß das aufgefundene Exemplar, wie auch der Altfund des Stachelsporns aus einem Götschendorfer Grab stammt.



Reitersporn, Fund aus dem Friedhofsbereich
 

 

Befunde im Friedhofsbereich

Zwei besondere Befunde aus dem Friedhofsbereich verdienen besondere Erwähnung. Zum einen handelt es sich um einen hölzernen Kastenbrunnen. Ca. 1,4 m unter der Geländeoberkante war im 4. Planum der Fläche auf einer Höhe von 59,58 m eine rundliche Verfärbung erkennbar, die einen Durchmesser von ca. 3,80 m hatte. Der Befund lag nur zur Hälfte in der Fläche, der nördliche Teil blieb vom Bauvorhaben unberührt. In der Verfüllung waren deutlich ringförmig unterschiedliche Verfärbungen sichbar. Innen befand sich eine eckige Eingrabung aus dunkelbraungrauem Sand mit Holzresten mit einer Größe von ca. 1,70 x 0,80 m. Der Befund wurde von einer Knochenkonzentration sowie drei Bestattungen überlagert.
Im Profil konnte der Brunnen bis in eine Tiefe von ca. 2 m dokumentiert werden, die Sohle der im Profil runden Brunnenbaugrube lag bei 58,50. Darunter war ein Holz des Brunnenkastens sichtbar, der beprobt wurde. Das Holz datiert um/nach 1249. Damit kann die Errichtung des Brunnens in der Mitte des 13. Jh. als gesichert angesehen werden. In den vollständig verfüllten Brunnen wurden mehrere Bestattungen eingebracht. Bemerkenswert ist die zahlreiche Standbodenware in der unteren Brunnenverfüllung die sich vom übrigen Fundmaterial deutlich unterschied. Ebenfalls von den mittelalterlichen Körpergräbern überlagert wurde ein weiterer, in einem Friedhofskontext sehr ungewöhnlicher Befund. Im Planum 4 der Fläche 108 war der Befund nach Abtrag der Bestattungen 123, 130, 131 und 132 als unregelmäßige bis rundliche Verfärbung von ca. 0,90 - 1,20 cm Durchmesser zu erkennen, wobei die Grenzen zum Anstehenden sehr unscharf waren. Der innere Bereich war mit hellgraubraunem, hellbraun geflecktem Sand verfüllt und von einem 2 cm starken rotbraunen Sandband umgeben. Der äußere Bereich bestand aus schwarzbraunem Sand, der mit Holzkohle durchmischt war. Im Profil wurde eine 1,3 m breite und 1,1 m tiefe Grube erkennbar, die an der Sohle eine kreisförmige Lage Kalkmörtel enthielt. Allem Anschein nach handelt es sich hierbei um eine fast vollständig ausgeräumte Mörtelgrube. Hier wurde möglicherweise der Branntkalt eingesumpft und mit Sand zu Mörtel gemischt. Nach dem Ausnehmen der Grube verblieb ein geringer Rest am Boden zurück. Es liegt nahe, beide Befunde, den wasserspendenden Brunnen und die Mörtelgrube im Zusammenhang mit der Errichtung eines Gebäudes zu sehen. Bedenkt man nun das auffällige Fehlen der Bestattungen im Zentrum des kleinen Dorffriedhofes, der sich zudem noch später über die beiden Befunde erstreckt, möchte man an eine, in der Mitte des 13. Jh. hier errichtete Feldsteinkirche denken. Der zweifellos an der Hügelkuppe vorhandene nachmittelalterliche Geländeabtrag von ca. 1 m könnte hier die Fundamente vollständig entfernt haben. Die Errichtung der Kirche in der Dorfmitte, auf einem besonders hervorgehobenen Platz (hier der höchsten Erhebung in der Dorflage) gehörte zum festen Bestandteil des Anlageschemas mittelalterlicher Dörfer.

 

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6.2 Das Herrenhaus

Anscheinend vollständig in Vergessenheit geraten war der Friedhof zum Zeitpunkt der Errichtung eines weiteren Gebäudes. Von ihm konnte ein fast quadratischer, etwa 5 x m großer Feldsteinkeller untersucht werden.
Der Keller gehörte zu einem Gebäude, das zumindest teilweise aus Ziegelmauerwerk bestand und ein hartes Dach aus Biberschwanzziegeln besaß. Es wurde durch Feuer zerstört. Zusammen mit der historisch überlieferten Wiederbesiedlung des wüsten Dorfes möchte man in diesem Bauwerk das Herrenhaus des Franz von Arnim sehen, der ab 1553 in Götschendorf belegt ist.
Das Gebäude besaß nicht nur ein kostbares Dach aus Ziegelsteinen sondern auch einen prächtigen Ofen aus grün glasierten Bildkacheln Die problemlos Mitte des 16. Jh. zu datierenden Kacheln zeigen neben Porträts zeitgenössischer Herrscher sowohl religiöse Szenen wie diese Taufszene Johannes als auch durchaus profane Darstellungen wie die ausgelassene Festgesellschaft mit einer Lautenspielerin.
Eine Kachel zeigte die Reste einer Signatur. Wahrscheinlich handelt es sich bei dem Johan Schonebek um den Modelschnitzer, ähnlich dem der berühmten Bermann-Kacheln. Die Motive auf den Kacheln eines einzigen Ofens waren demnach bunt gemischt. Am häufigsten fanden sich jedoch die Reste von Porträtkacheln. Sie tragen in zeittypischer Weise die Darstellung zweier renaissancezeitlicher Herrscher.
1591-1601 war Friedrich Wilhelm I Administrator, also amtierender Kurfürst von Kursachsen, 1571-1598 war es Johann Georg Kurfürst von Brandenburg. Die Porträts sind also gegen Ende des 16. Jh. entstanden und sicher nicht viel später in dem Götschendorfer Ofen verbaut worden.
Während der Ofen die Entstehungszeit des Gebäudes markiert, repräsentiert das übrige Fundspektrum dessen Zerstörungszeitpunkt. Dieser dürfte im 17./18. Jh. zu sehen sein.
Erwähnenswert ist hier das Fragment einer Tonflöte mit der typischen Glasur des 17./18. Jh.

 


Porträtofenkachel von Johann Georg Kurfürst

von Brandenburg (1571-1598) aus der Verfüllung

des Kellers

Porträtofenkachel von Friedrich Willhelm I., Herzog

von Sachsen-Weimar (1591-1601) aus der Verfüllung

des Kellers



Keramik aus der Verfüllung des Herrenhauses

Tonpfeife aus der Verfüllung des Herrenhauses

Ofenkachelfragment aus der Verfüllung des Herrenhauses



Ofenkachelfragment aus der Verfüllung des Herrenhauses
 

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(Ph. Bach, Th. Hauptmann 2009)

PROJEKTBEZEICHNUNG: Baubgegleitende Dokumentation Neubau Ortsdurchfahrt

AUTOREN: Ph. Bach, Th. Hauptmann
BAUHERR/AUFTRAGGEBER: Landesbetrieb Straßenwesen
UNTERSUCHUNGSZEITRAUM: 29.08.2008 - 20.11.2008
ARCHIVNR. DES BLDAM: UBO 2008-056
INVENTARNR. DES BLDAM: 2008:1022

© BAB Hauptmann + Bach GmbH 2011

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Ausgrabung Götschendorf
Aktuelle topographische Karte


Ausgrabung Götschendorf
Historische topographische Karte


Ausgrabung Götschendorf
Befundplan



Arbeiten im Bereich des mittelalterlichen Friedhofs



während der Ausgrabung im mittelalterlichen Friedhofsbereich



Freilegung eines Skelettes



Filmaufnahmen bei der Freilegung eines Skelettes



Vermessungsarbeiten



während der Dokumentation



freigelegte Bestattungen



mittelalterliche Skelette, Mauer des Herrenhauses

 

Ausgrabung Götschendorf
mittelalterliche Körperbestattung mit Gürtelschnalle

Ausgrabung Götschendorf
mittelalterliche Körperbestattung mit Gürtelschnalle

Ausgrabung Götschendorf
Gürtelschnalle

Ausgrabung Götschendorf
Bestattung mit Pfeilspitze in der Wirbelsäule

Ausgrabung Götschendorf
Pfeilspitze

Ausgrabung Götschendorf
Schlüssel am linken Oberschenkelknochen

Ausgrabung Götschendorf
Schlüssel



Funde vom Friedhofsbereich: mittelalterliche Keramik

 


Messer, Fund aus dem Friedhofsbereich




Brunnen im Friedhofsbereich



Brunnen im Friedhofsbereich im Profil



verfüllte mittelalterliche Grube mit Kalkmörtelresten

 


Fundamente des Herrenhauses



Fundamente des Herrenhauses



Fundamente des Herrenhauses



7 Literatur:

Liselott Enders 1986: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VII Uckermark (1986)
Norbert Gossler 1998: Untersuchungen zur Formenkunde und Chronologie mittelalterlicher Stachelsporen in Deutschland (10.-14. Jh.), Bericht der Römisch-Germanischen Kommission 79, 1998, 479-664
Kerstin Kirsch 2004: Slawen und Deutsche in der Uckermark, Vergleichende Untersuchungen zur Siedlungsentwicklung vom 11. bis zum 14. Jahrhundert (2004)